Schulprojekt Adi Belsey

Schulprojekt Adi Gulti

Photovoltaik auf dem Schuldach

Im Jahr 2007 konnten wir die notwendige Installation einer Solaranlage auf dem Dach des Schulgebäudes installieren.
Die Solarmodule erzeugen elektrischen Gleichstrom, der über einen Laderegler in Batterien eingespeist wird.
Dieser Strom kann auch genutzt werden wenn die Sonne nicht scheint. Dazu dient ein Wechselrichter zur Erzeugung von Wechselstrom mit 230 Volt.
Seitdem kann die Schule bei Nacht beleuchtet werden und der Betrieb von PC und TV-Geräten ist ebenfalls möglich.
Die Anlage dient auch den umliegenden Dörfern um die Akkus ihrer Mobil-Telefone zu laden. Ein Handy pro Dorf ist für Notfälle die einzige Verbindungsmöglichkeit nach außen.

Erwachsenenbildung

Erwachsenen-Bildung

Photovoltaik 2021 - Renovierungsarbeiten

Nach rund 14 Betriebsjahren wird die Anlage baldmöglichst überholt und erneuert.
Das erforderliche Material ist bereits per Schiff nach Eritrea unterwegs und kommt dort Mitte Februar 21 an.
Sobald die Pandemie abgeklungen ist und die Reisebeschränkungen aufgehoben sind, wird die Anlage von unseren Vereinsmitgliedern, ausgetauscht, repariert und ergänzt.

Glocke-HELA-Adi Gulti
Einbau einer Solarstromanlage im März 2019 in der Schule und der Krankenstation.
Ein Highlight unserer letzten Aktion ist sicher die Bereitstellung von zwei gebrauchten Solarstromanlagen, die auf der Fritz-Ulrich-Schule und Mörike Schule installiert waren und infolge Sanierungsarbeiten vakant geworden sind. Diese beiden Anlagen konnten wir als Geschenk der Stadt Heilbronn übernehmen und für die weitere Verwendung in Eritrea verwenden und herrichten. Die beiden Anlagen liefern nun Strom an der Secondary School Adi Gulti Eritrea. Nun kann auch dort am Abend Erwachsenenbildung stattfinden – wie in Adi Belsey.

Berufsschule Mai Harbar

Im Ausbildungszentrum des Ministry of Education werden aktuell 450 Jugendliche in neun Berufsfeldern von 50 Lehrern ausgebildet. Ein im Ausbildungszentrum ausgebildeter EDV-Fachmann war beim Ausbau unseres EDV-Labors in Massawa mit uns zusammen. Von seiner hohen Fachkompetenz waren wir schon vom ersten Tag  beeindruckt. 
In zweijähriger Berufsausbildung erhalten die Studenten trotz veralteter Ausrüstung und dem Mangel an Übungsmaterial eine sehr gute Ausbildung.
Auf unserer Rückfahrt von Massawa nach Asmara besuchten wir das Ausbildungszentrum und sprachen mit den Lehrern.
Eine Wunschliste mit dringend benötigten Geräten überreichte uns der Schuldirektor von Mai Habar.
Zwei 40ft. Container  mit Übungsmaterial und gebrauchten Maschinen konnten wir schon nach Mai Habar verschiffen. Wir sammeln für diesesZentrum weiteres Material. Unser Ziel ist den Verantwortlichen die Möglichkeit zu geben, daß neben der Ausbildung auch noch Produkte gefertigt werden können. Der Mangel an Produkten des täglichen Bedarfes ist groß.
Alle unserer Aktivitäten stimmen wir mit den verantwortlichen Regierungsstellen in Eritrea ab. Eine kleine Delegation von Regierungsvertretern war bei uns für zwei Tage zu Besuch in Heilbronn.

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Massawa Berufstraining

Seit einigen Jahren entsteht in der Hafenstadt Massawa ein Berufsausbildungszentrum. Hier sollen Berufsanfänger aber auch Berufstätige ausgebildet werden.

Wesentliche Teile der Schule sind fertiggestellt und hier läuft der Schulbetrieb auf vollen Touren: Elektrotechnik, IT/EDV,  Hotelfachgewerbe, Holzbearbeitung, Metallberufe.

Elektro-Schulraum
IT-Raum
Hotel -und Gaststättengewerbe
2-4 Massawa TCM-Holzwerkstatt
Werkstatt Metallbearbeitung

Nachhaltigkeit des Projektes:

Die ersten Lehrgänge wurden von den Absolventen erfolgreich beendet. Kurz nach Beginn den ersten Unterrichts ist das MTC ein Beispielprojekt zur Nachahmung für andere Städte und Regionen in Eritrea geworden.

Asmara Semaetat School

Ein Projekt so zum Warmlaufen in der Nähe unserer Unterkunft zeigt uns immer wieder neu wie gut es unsere Schüler haben. Als veraltet oder nicht mehr auf dem technisch neuesten Stand an Geräten oder Möbel sind für diese Schule eine große Hilfe. Wir bringen solche Waren gern nach Asmara.

Für die EDV-Ausbildung konnten wir einen ganzen Klassenraum ausstatten.
Von einer Firma in Frankfurt bekamen wir noch sehr gute Tische und Stühle für den Lehrer- und Konferenzraum.
Gut gebrauchte Kopierer und ein Papier, das zu keinem Stau führt, war der Renner für die Lehrer.
Um den Mangel an Energieausfällen abzufedern hatten wir auch noch einen Dieselgenerator in unserem Container. Voll Freude berichtete uns der Schulleiter vom ersten Einsatz während einer Klassenarbeit im Schulunterricht. 
In unserem nächsten Container nach Eritrea haben wir sicher Nähmaschinen zur Ausbildung in der Textilverarbeitung. 
Die Lehrer mit ihren 2300 Schülerinnen und Schüler sind hoch erfreut, denn ein Platz in ihrer Schule ist für die Kinder von Asmara, wie ein Lottogewinn.

 

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